XRechnung & ZUGFeRD öffnen –
ohne Upload
XRechnung, ZUGFeRD oder Factur-X bekommen und keine Ahnung, wie man das lesbar macht? Dieser Viewer öffnet die Datei direkt in deinem Browser, zeigt sie wie eine normale Rechnung an und prüft die wichtigsten Pflichtfelder – ohne dass irgendetwas hochgeladen wird.
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Plausibilitäts-Check
Dieses PDF ist eine Darstellung der XML-Daten, nicht das rechtlich maßgebliche Original.
Was ist eine E-Rechnung? XRechnung und ZUGFeRD einfach erklärt
Eine E-Rechnung ist kein eingescanntes PDF, sondern ein strukturiertes Datenformat (XML), das Buchhaltungssysteme automatisch einlesen und verarbeiten können. Das Problem für Menschen: reines XML hat kein Layout – öffnet man die Datei im Browser, sieht man nur Code statt einer lesbaren Rechnung.
Es gibt zwei gebräuchliche Varianten:
- XRechnung – reines XML (Format UBL oder CII), gedacht für den direkten Austausch zwischen Systemen. Ohne spezielle Software nicht lesbar.
- ZUGFeRD / Factur-X – ein hybrides Format: eine ganz normale PDF-Rechnung, in der zusätzlich das XML eingebettet ist. Menschen öffnen einfach das PDF, Buchhaltungssoftware liest zusätzlich die eingebetteten Maschinendaten aus.
Ab wann gilt die E-Rechnungs-Pflicht?
Österreich
Rechnungen an öffentliche Auftraggeber des Bundes müssen bereits heute elektronisch über ebInterface oder PEPPOL gestellt werden – diese B2G-Pflicht gilt seit Jahren. Eine allgemeine Pflicht für B2B-Geschäfte zwischen Unternehmen gibt es in Österreich hingegen noch nicht. Die EU-weite ViDA-Initiative ("VAT in the Digital Age") wird das mittelfristig ändern – ein genauer Zeitpunkt für Österreich steht Stand 2026 aber noch nicht fest.
Deutschland (zur Orientierung)
In Deutschland gilt bereits eine gestaffelte, gesetzlich fixierte Einführung – relevant vor allem, wenn du mit deutschen Geschäftspartnern zu tun hast:
| Zeitpunkt | Was gilt (Deutschland) |
|---|---|
| Seit 1.1.2025 | Alle Unternehmen müssen E-Rechnungen empfangen können – ohne Ausnahme, auch Kleinunternehmer und Freiberufler. |
| Ab 1.1.2027 | Unternehmen mit über 800.000 € Vorjahresumsatz müssen B2B-Rechnungen ausschließlich in strukturierten Formaten ausstellen. |
| Ab 1.1.2028 | Die Pflicht zur Ausstellung gilt für alle B2B-Umsätze, unabhängig vom Umsatz. |
So funktioniert der Viewer
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Plausibilitäts-Check ansehen, Rohdaten bei Bedarf speichern.
Häufige Fragen
Werden meine Rechnungsdaten irgendwohin hochgeladen?
Nein. Die Datei wird ausschließlich lokal im Browser mit JavaScript gelesen und verarbeitet. Es findet kein Upload auf einen Server statt – genau wie beim restlichen FixRechnung-Tool.
Was ist der Unterschied zwischen XRechnung und ZUGFeRD?
XRechnung ist reines XML ohne Layout. ZUGFeRD (bzw. Factur-X) ist ein hybrides Format: eine normale PDF-Rechnung mit eingebettetem XML, die sich auch ohne Spezial-Software öffnen lässt.
Muss ich als Kleinunternehmer auch E-Rechnungen empfangen können?
In Deutschland gilt seit 1.1.2025 die Pflicht zum Empfang elektronischer Rechnungen für alle Unternehmen, unabhängig von Größe oder Kleinunternehmerstatus.
Ersetzt dieser Viewer eine vollständige Rechnungsprüfung?
Nein. Der Plausibilitäts-Check prüft die wichtigsten Pflichtfelder und Summen, ersetzt aber keine vollständige Validierung nach EN 16931 oder eine steuerliche Prüfung.
Kann ich mit FixRechnung auch ZUGFeRD-Rechnungen erstellen?
Aktuell erstellt FixRechnung PDF-Rechnungen zum Ausdrucken oder Versenden. Ein ZUGFeRD-Export mit eingebettetem XML ist als Feature in Planung.
Hinweis: Dieser Viewer prüft Plausibilität, nicht die vollständige rechtliche Korrektheit einer E-Rechnung. Er ersetzt keine Steuerberatung. Stand der Fristen: 2025/2026.